Sprachen in Südamerika
Ein großes Thema bezogen auf die südamerikanische Region ist auf jeden Fall die Sprache. Diese ist vor allen Dingen wegen der Kolonialzeit unter Spanien und Portugal sehr von diesen beiden Sprachen auch im Anschluß daran geprägt worden, doch sind hierbei eben nun nicht mehr nur diese beiden Sprachen anzutreffen, sondern auch verschiedene Dialekte und andere europäische Sprachen, welche vorwiegend dadurch verbreitet worden sind, dass eben sich Auswanderer in eigenen Siedlungen zusammengeschlossen haben. Beispielsweise sind hierbei Englisch, Deutsch, Walisisch oder aber auch Italienisch zu finden und sogar die französische Sprache wird in einigen Teilregionen gesprochen. Doch Tonangebend in Form der jeweiligen Amtssprachen sind dabei weiterhin Spanisch und Portugiesisch, wobei jedoch gerade Portugiesisch nur in Brasilien die Landessprache Nummer 1 ist. Doch immer wieder hat hierbei das Thema Sprachen in Südamerika einiges kurioses zu bieten. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist beispielsweise das Land Peru, dass eben neben der Amtssprache Spanisch auch den Dialekt des so genannten „Quechua“ beheimatet, welcher inzwischen von so vielen Peruanern gesprochen und verstanden wird, dass diese in den letzten Jahren auch als zweite Amts- und Gerichtssprache des Landes eingeführt wurde.
Doch dies ist nicht das Einzige Beispiel hierfür, auch in anderen südamerikanischen Ländern werden Dialekte zuweilen auch als Amtssprache anerkannt. Doch ist dies hierbei nicht als Großzügigkeit zu verstehen, sondern vielmehr als Handlung um eben auch der sonst eher ungebildeten und wirtschaftlich nicht so starken Gesellschaft eine Möglichkeit zu geben an ihr Recht kommen zu können. Als weiteres gutes Beispiel kann beispielsweise hierbei auch das „Aymara“ in Bolivien genannt werden, welches vor allen Dingen in dessen Hochebenen sehr oft gesprochen wird.
