Sklaverei in Südamerika
Nicht nur wegen einer Reise oder wegen Urlaub an sich sollte man sich nun einmal für Südamerika interessieren. Auch die Geschichte ist hierbei zuweilen wirklich sehr interessant, was unter anderem auch das Beispiel der Sklaverei in Südamerika aufzeigt. Hierbei war es nämlich so, dass bis in das späte 19. Jahrhundert hinein nämlich immer noch Sklaven eingekauft und auch eingesetzt wurden. Diese kamen zumeist vom afrikanischen Kontinent und wurden von den Herren anschließend vor allen Dingen für die Arbeit in den zahlreichen Plantagen entlang der Pazifikküste oder aber auch entlang des so genannten Karibischen Beckens eingesetzt. Allen voran ist hierbei Brasilien zu nennen, welches das Land war, welches am längsten an der Sklaverei festhielt, denn erst im Jahre 1888, also zum Ende des 19. Jahrhunderts hin wurde dort die Sklaverei abgeschafft, obwohl die restlichen südamerikanischen Länder hierbei schon einige Zeit vorher mit gutem Beispiel vorangegangen sind und waren. Doch die Sklaverei war dabei nicht nur im Herkömmlichen Wege vertreten, sondern auch in Form von Abhängigkeiten.
Beispielsweise wurden speziell im Hochland von Südamerika immer wieder kleine Landparzellen an Landarbeiter zugewiesen und verteilt, welche jedoch als Gegenleistung hierfür eben kostenlos für den jeweiligen Patron, bzw. Abgeber dieser Parzellen arbeiten mussten. Gerade diese Form der Sklaverei überstand die normale Abschaffung dieser noch für einen sehr lang Zeitraum, da einfach sehr hohe Abhängigkeiten hierdurch geschaffen wurden. Erst gegen Mitte des 20. Jahrhunderts war man soweit, auch hierbei von einem relativ abgeschaffenen System sprechen zu können. Jedoch hat man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, weshalb Arbeitskräfte in Südamerika heutzutage wirklich viele moderne Rechte genießen und in Anspruch nehmen können.

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