Hat man einmal die Chance auf eine Reise in das südamerikanische Land Chile, so sollte man sich diese auf gar keinen Fall entgehen lassen. Eines der absoluten Highlights während eines solchen Trips ist dabei unweigerlich ein Besuch der so genannten Osterinsel, welche in der spanischen Landessprache als „Isla de Pascua“ bezeichnet wird. Es handelt sich hierbei um eine ziemlich isoliert gelegene Insel im Südostpazifik, welche eben in politischer Sichtweise zum südamerikanischen Land Chile zu zählen ist. Der Umstand der Isoliertheit zeigt sich wohl auch am besten dadurch, dass die nächste bewohnte Insel hierbei mehr als 2000 Kilometer entfernt ist und beispielsweise der wichtigste Ort der Osterinsel – Hanga Roa – von der chilenischen Küste gut und gerne 3500 Kilometer entfernt liegt. Doch die Insel ist dennoch international bekannt, und dafür tragen vor allen Dingen zwei Sehenswürdigkeiten bei. Zum einen ist dies der Umstand das die Osterinsel seit dem Jahr 1995 als Nationalpark Rapa Nui ein Teil des so genannten Weltkulturerbes der Unesco geworden ist und zum anderen befinden sich die bekannten Moais auf der Osterinsel.

Dabei handelt es sich um die monumentalen Steinskulpturen, welche hierbei dem menschlichen Erscheinungsbild sehr gut nachempfunden sind. Dabei meinen nun jedoch die meisten Besucher und Reisenden immer, dass die Moais nur wenige Statuen darstellen, doch insgesamt befinden sich auf der Osterinsel hierbei heute noch mehr als 638 Stück, wobei Experten und Historiker davon ausgehen, dass diese Zahl in der Vergangenheit bei weit mehr als 1000 Skulpturen lag. Was dabei jedoch immer noch für großes Aufsehen sorgt ist, dass immer noch unklar ist, wann diese Skulpturen errichtet worden sind und welchen Zweck diese eigentlich besaßen.