Bogota in Kolumbien
Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und mit einer Fläche von 1.776 Quadratkilometern und mit 6.8 Millionen Einwohnern im eigentlichen Stadtgebiet und 7.9 Millionen Einwohnern in der Agglomeration der größte städtische Ballungsraum Kolumbiens. Desweiteren ist sie das Verwaltungszentrum des Départements Cundinamarca und eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas. Bogotá liegt 2.640 Meter über dem Meeresspiegel am Fuß des Guadalupe mit 3.317 Metern Höhe und des Monserrate mit 3.152 Metern Höhe in einer fruchtbaren Hochebene der Anden, der Sabana de Bogotá. Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1538 von Gonzalo Jiménez de Quesada, welcher ihr den Namen Santa Fe gab. Kurz danach wurde de Bogotá angehängt, der endgültige Name ist Santa Fe de Bogotá. Die Stadt befindet sich auf der tektonischen Platte von Südamerika und ist somit erdbebengefährdet. Das Klima ist gemäßigt und wird von Passatwinden geprägt.
Interessante Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Justizpalast, die Plaza Bolívar mit der Capilla del Sagrario, dem Capitolio Nacional und der Alcaldía de Bogotá. Der Simón-Bolívar-Park ist einer der größten städtischen Parks der Welt. 25 Kilometer nördlich der Hauptstadt befindet sich eine einzigartige unterirdische Salz-Kathedrale, die zu den größten der Welt gehört. Der Salto del Tequendama ist ein Wasserfall, der durch eine Felsenschlucht in den 145 Meter darunter liegenden Dschungel der Anden stürzt. Über 62 Galerien und 58 Museen laden zum verweilen und entspannen ein. Da wäre zum Beispiel das Nationalmuseum, das Museo del Oro und das Museo de Arte Colonial, um die wichtigsten Museen zu nennen. Theater wie das Teatro Nacional, das Teatro Colón und das Teatro Jorge Eliécer Gaitán bieten eine Vielzahl von Theater-, Ballett- und Opernaufführungen.
